patientengespräche

Bessere Gespräche mit Patient:innen. Mehr Selbstfürsorge – auch für Gesundheitsdienstleister.

Es ist Zeit für einen neuen Umgang mit PatientInnen. Viele im Gesundheitssystem sehnen sich nach einer neuen Gesprächskultur. Besser miteinander sprechen, wie kann das gehen? Nachhaltiger mit Patienten in Beziehung treten, ohne uns dabei zu vergessen (Selbstfürsorge)? Wie können wir uns als Patienten besser fühlen im Gespräch mit Gesundheitsdienstlern? easytalk gibt Impulse, die weitreichende positive Auswirkungen auf einen heilsamen Umgang haben. Freuen Sie sich auf bessere Gespräche und bessere Beziehungen.

„Ich bin ein Mensch, der eine sehr plastische Gesprächsgrundlage bevorzugt. Durch die Möglichkeit, mich in Metaphern auszurücken, fühlte ich mich verstanden. In dem easytalk-Seminar konnte ich mich gut in mein Gegenüber einfühlen und verstehen, wo bei dem anderen die nonverbale Ansage an mich stattgefunden hat.“ (Beate Müller-Oergel, PDL beim Intensivpflegedienst M+C, Berlin)

Raum für Selbstwirksamkeit bieten

In der Rolle der Patientin erlebe ich unmittelbar die positive Wirkung von Vertrauen. Wenn meine Ärztin tatsächlich mich meint, spüre ich das. Wenn sie mich fragt, was ich selbst von meinem Symptom halte, beginnt mein Körper schon mit der Reparatur. Weil ich das zwar nicht beweisen, aber deutlich fühlen kann, beschäftige ich mich mit Epigenetik. Das ist die Lehre von der Bewusstseinsbiologie. Sie besagt, dass wir nicht schicksalhaft unseren Genen ausgeliefert sind. Sondern wir können Einfluss nehmen auf unsere Gesundheit. Der berühmte Stammzellenforscher Dr. Bruce Lipton erklärt in einfachen Worten was es damit auf sich hat. Dr. Gunther Schmidt im Gespräch mit Dr. Peter Spork geht der Frage nach, wie das Wechselspiel von Körper und Geist genau funktioniert.

Vertrauen ist wirksamer als jede Therapie

„Zu den Faktoren, die für alle Psychotherapien gelten, gehören die Beziehungen zwischen Patient und Therapeut, zwischenmenschliche Fertigkeiten des Therapeuten (z.B. Einfühlungsvermögen, Wertschätzung), die Person des Therapeuten an sich, die Überzeugung von seiner Methode und Erwartungseffekte des Patienten, dass die Therapie wirksam ist (Cooper 2008).“ Quelle: Mestel, Robert. Wirkfaktoren in der (Richtlinien-) Psychotheraie. S. 13 – 19. In: Skeptiker. Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken. 1/2015